Was ist eigentlich Erschöpfung?

Was ist eigentlich Erschöpfung?

Wie kommen Sie durch den Tag? Stehen Sie morgens gut erholt auf und sind den ganzen Tag voller Energie und motiviert? Schaffen Sie alles, was Sie sich vorgenommen haben? Und gehen Sie nach einem langen Tag zufrieden und müde ins Bett? Oder sehnen Sie sich schon beim Wecker klingeln nach dem ersten Kaffee, schleppen sich müde und erschöpft durch den Tag und können sich nicht richtig auf die täglichen Aufgaben konzentrieren? 
 
Erschöpfung ist nicht erst dann erreicht, wenn die Energiereserven komplett aufgebraucht sind. Erschöpfung entwickelt sich so schleichend, dass wir uns immer wieder neu an den aktuellen Status gewöhnen und ihn als gegeben hinnehmen. Menschen, die schon lange erschöpft sind, können sich gar nicht mehr daran erinnern, wie es war, mal voller Energie zu sein. Die täglichen Erledigungen strengen nur noch an, Motivation ist nicht mehr vorhanden und die Gedanken gehen größtenteils in eine sehr depressive Richtung. 
 
Erschöpfung ist ein Hilferuf – unser Körper versucht uns klar zu machen, dass er am absoluten Limit ist. Wie ein energievolles Leben aussehen kann, sehen wir am besten an kleinen Kindern. Sie brauchen keinen Kaffee oder andere Aufputschmittel, um den kompletten Tag alles zu geben. Sie spielen, rennen, turnen, lernen, alles ohne müde zu werden. Abends fallen sie dann in einen erholsamen Schlaf, um am nächsten Tag wieder alles geben zu können. Daran sehen wir, dass unser Körper in der Lage ist, voller Energie durch den Tag zu gehen.