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In kurzen Artikeln schreibe ich hier über Themen, die mir in der Praxis begegnen, wie Kinderwunsch, Migräne, Stress oder Gesundheitsvorsorge.

Psychosomatik

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Was ist Psychosomatik? 

Psychosomatik oder auch psychosomatische Erkrankungen sind körperliche Beschwerden, für die keine medizinischen sondern nur psychische Ursachen gefunden werden können. Die Beschwerden können sehr weitreichend sein, von Magen Darm Beschwerden über Schwindelgefühle bis hin zu sehr starken Schmerzen in verschiedenen Körperregionen. Oft bestehen auch mehrere Beschwerden gleichzeitig. 

Welche Ursachen können psychosomatische Erkrankungen haben? 

Wie der Name schon sagt ist die Ursache von psychosomatischen Erkrankungen in der Psyche zu finden. Die zu Grunde liegende Ursache kann z.B. ein Trauma sein, oder auch unterdrückte oder blockierte Gefühle. Auch schädigende Glaubenssätze oder Angst können zu Krankheitssymptomen führen. Oft sind die Betroffenen sich der genauen psychischen Ursache überhaupt nicht bewusst. 

Welche Rolle spielt die Psyche bei Krankheiten? 

In der Naturheilkunde gibt es Theorien, dass alle Krankheiten einen psychischen Ursprung haben, nicht nur die psychosomatischen Erkrankungen. Es ist mittlerweile in vielen Studien festgestellt worden, dass ein großer Heilungswille sich sehr positiv auf eine schnelle Heilung auswirkt und dass Resignation und Angst sich dagegen negativ auswirken können. Es steht also fest, dass die Psyche bei Erkrankungen eine viel größere Rolle spielt, als früher angenommen wurde. Bei jeder Erkrankung sollte daher überprüft werden, was neben körperlichen Beschwerden sonst noch dahinter stecken könnte. 

Bluthochdruck

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Was ist Bluthochdruck?

Bei Bluthochdruck (Hypertonie) ist der Druck in den Blutgefäßen dauerhaft deutlich erhöht, auf über 140/90 mmHg. Bluthochdruck zählt zu den Zivilisationskrankheiten und ist sehr weit verbreitet. Wenn der Blutdruck über längere Zeit zu hoch ist, kann es zu einer Schädigung der Gefäße kommen, was zu Folgeerkrankungen wie einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führen kann. 

Welche Ursachen kann ein Bluthochdruck haben?

Es gibt bestimmte Risikofaktoren, die zu einem Bluthochdruck führen können. Zu diesen Risikofaktoren gehören Übergewicht, Stress, zu wenig Bewegung, erhöhter Kochsalzkonsum, zu viele koffeinhaltige Getränke oder auch ein zu hoher Alkoholkonsum. Auch Rauchen oder ein unbehandeltes Schlafapnoe-Syndrom können zu einem zu hohen Blutdruck führen. Die Ernährung spielt in Bezug auf den Blutdruck eine entscheidende Rolle, da es sowohl Lebensmittel gibt, die den Blutdruck erhöhen können, als auch Lebensmittel, die den Blutdruck positiv regulieren. 

Kann man gegen Bluthochdruck etwas tun?

Eine Ernährungsumstellung kann bei einem Bluthochdruck Wunder bewirken. Auch der Säure Basen Haushalt spielt bei einem zu hohen Blutdruck eine entscheidende Rolle. Es gibt außerdem diverse Vitamine, Mineralstoffe und andere Nahrungsergänzungsmittel, die den Blutdruck positiv beeinflussen können. Auch Entspannungsübungen und Atemübungen können definitiv zu einem besseren Blutdruck beitragen. Eine individuelle Therapie kann einen Bluthochdruck gut behandeln. 

Schwermetallbelastung

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Was sind Schwermetalle? 

Schwermetalle sind Metalle mit einem hohen spezifischen Gewicht. Zu den für unseren Körper schädlichen Schwermetallen gehören z.B. Blei, Cadmium, Quecksilber, Silber, Arsen und Zinn. Es gibt auch toxische Leichtmetalle, wie z.B. Aluminium, welche auch oft in den Begriff der Schwermetallbelastung mit einbezogen werden. Dagegen gibt es aber auch Schwermetalle, die in normaler Konzentration nicht nur unschädlich für den Körper sind, sondern sogar lebensnotwendig. 

Wann spricht man von einer Schwermetallbelastung? 

Von einer Schwermetallbelastung wird gesprochen, wenn eines oder mehrere der Schwermetalle die Grenzwerte, die für den Organismus gelten, überschreiten. Die Diagnose ist dabei gar nicht so einfach, da Schwermetalle sich im Körper oft im Gewebe anlagern und nicht im Blut zirkulieren. Durch die sehr lange Halbwertzeit der meisten Schwermetalle werden sie nur sehr langsam abgebaut, was zu vielfältigen Problem im Organismus führen kann. 

Welche Probleme kann eine Schwermetallbelastung mit sich bringen? 

Schwermetalle stören das Stoffwechselgleichgewicht im Körper auf vielfältige Weise. Aus diesem Grund können Schwermetalle eine Vielzahl von Krankheiten und Symptomen verursachen, z.B. Infektanfälligkeit, Allergien, Autoimmunerkrankungen, chronische Entzündungen, Erschöpfung, Schlafstörungen, Unfruchtbarkeit, Schmerzen, Verdauungsstörungen und psychische Störungen. Viele Schwermetalle verdrängen außerdem wichtige Nährstoffe und Spurenelemente. 

Tinnitus

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Was ist Tinnitus? 

Bei Tinnitus hören die Betroffenen Geräusche im Ohr. Die Geräusche können ein Klingeln, Pfeifen oder Brummen sein, dauerhaft da sein oder nur ab und zu, oder auch in der Lautstärke variieren. Allen gemeinsam ist, dass die Geräusche von den Betroffenen nicht beeinflusst und auch nicht abgestellt werden können, weder am Tag noch in der Nacht. 

Welche Ursachen kann Tinnitus haben? 

Die möglichen Ursachen von Tinnitus sind genauso umfangreich, wie die möglichen Ausprägungen. Erkrankungen des Ohres, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stress, Nervenstörungen, Zahnerkrankungen oder Medikamente können z.B. zu Tinnitus führen. Doch auch Stoffwechselstörungen, Nährstoffmängel, Allergien oder Schwermetallbelastungen können eine Ursache für einen Tinnitus sein. 

Kann man gegen Tinnitus etwas tun? 

Es gibt sehr viele unterschiedliche Maßnahmen, die bei einem Tinnitus empfohlen werden, daher ist es gar nicht so einfach, den für sich passenden Plan zu finden. In der Naturheilkunde werden zuallererst entzündungshemmende Maßnahmen eingesetzt, da chronische Entzündungen ein häufiger Grund für Nervenleitungsstörungen sind. Auch krampflösende Mineralstoffe und die Sanierung des Säure Basen Haushalts können dazu führen, dass die Ohrgeräusche verringert werden. Es gibt außerdem zahlreiche Vitamine und Nährstoffe, die für die Reizleitung des Gehörs wichtig sind und unbedingt überprüft werden sollten. Die Psyche darf bei all diesen Ansätzen nicht außer Acht gelassen werden. 

Grundregulation

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Was ist die Grundregulation des Körpers?

Die Grundregulation nach Prof. Dr. med. Alfred Pischinger liegt im Zwischenraum zwischen den Zellen. Zu dieser Zwischenzellsubstanz gehören die Bindegewebszellen, die Blutgefäße, die Lymphbahnen und die Nervenenden. Nur wenn die Grundregulation funktioniert, können die Selbstheilungskräfte wirken.

Was genau macht die Grundregulation?

Die Grundregulation ist zuständig für die gesamte Versorgung der Zellen und Organe mit Nährstoffen und Sauerstoff und für den gesamten Abtransport von Fremdstoffen und Giften. Dadurch reguliert sie die Leistungsfähigkeit der Zellen und ist gleichzeitig der Ort für alle Entzündungs- und Abwehrvorgänge. Die Grundregulation aktiviert die Selbstheilungskräfte und arbeitet vollkommen autonom, wenn sie nicht gestört wird. Anhaltende Störungen der Grundregulation können verschiedenste Krankheiten zur Folge haben. 

Wodurch kann die Grundregulation gestört sein?

Störungen der Grundregulation finden ihren Ursprung meist im PH Wert (Übersäuerung) oder in einer Verschlackung der Zwischenzellsubstanz mit Fremdstoffen, Medikamenten oder Schwermetallen. Eine zu hohe Säurelast im Blut, der Lymphe und im Bindegewebe können zusammen mit den Fremdstoffen zu chronischen Entzündungen im ganzen Körper führen, die nicht wahrnehmbar sind, die Arbeit der Grundregulation aber massiv einschränken. Auch Probleme im Verdauungstrakt können als großer Störfaktor wirken. 

Migräne

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Was ist Migräne?

Migräne ist viel mehr als nur Kopfschmerzen. Kopfschmerzen sind zwar das Hauptsymptom, dazu können aber auch Übelkeit, Brechreiz oder extreme Empfindlichkeiten gegen Licht und Geräusche kommen. Bei etwa der Hälfte der Migränepatienten geht dem Migräneanfall eine so genannte Aura voraus. In dieser Phase kann es zu Sehproblemen und Schwindelgefühl kommen, die Kopfschmerzen treten dann später auf.

Welche Trigger können einen Migräneanfall auslösen?

Trigger sind innere oder äußere Einflüsse, die einen Migräneanfall auslösen können. Zu den äußeren Einflüssen zählen z.B. grelles oder flackerndes Licht, Lärm, Wetterumschwünge oder Veränderungen des Luftdrucks. Doch auch Alkohol, Kaffee, Zucker und unregelmäßige Mahlzeiten können zu einem Migräneanfall führen. Zu den inneren Einflüssen zählen dagegen Stress, psychische Belastungen, Schlafmangel, Blutzuckerschwankungen und hormonelle Einflüsse.

Welche Ursachen kann Migräne haben?

Die Ursachen von Migräne können sehr vielfältig sein. In der Naturheilkunde wird Migräne oft mit einer Allergie gleichgesetzt. Der erst Schritt wäre also wieder ein Blick auf die Darmflora, da diese bei Allergikern oft gestört ist. Versteckte Lebensmittelallergien sind eine häufige Ursache von Migräne. Doch auch Nährstoffmängel, vor allem Magnesiummangel, kann eine Mitursache von Migräne sein. Wie bei fast jeder Krankheit spielen außerdem der Säure Basen Haushalt und die Psyche eine große Rolle bei der Suche nach den Ursachen.  

Gesundheitsvorsorge

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Was ist Gesundheitsvorsorge? 

Zur Gesundheitsvorsorge gehören alle Maßnahmen, die die Gesundheit dauerhaft erhalten sollen. Eine gute Gesundheit ist kein Zufall. Jeder Mensch kann eigenverantwortlich geeignete Maßnahmen ergreifen, um Krankheiten zu verhindern. Wichtig ist, an die Gesundheit nicht erst dann zu denken, wenn sie nicht mehr da ist.  

Welche Vorteile hat die Gesundheitsprävention? 

Gesundheitsvorsorge ist einfacher, als Krankheiten zu heilen. Viele Krankheiten (nicht alle) entstehen auf Grund von ungesunden Ernährungsgewohnheiten inkl. Genussmittelkonsum (Alkohol, Nikotin, Drogen, Zucker, Medikamente, Fast Food) oder einer ungesunden Lebensweise (Bewegungsmangel, fehlende Frischluft, zu viel Stress). Die Vorteile der Gesundheitsvorsorge liegen dabei auf der Hand: Niemand ist gerne krank. 

Was genau kann man tun? 

Die wichtigste Säule der Gesundheitsvorsorge ist die Ernährung. Unsere tägliche Nahrung sollte nicht nur satt machen, sondern den Körper mit allen nötigen Vitaminen und Vitalstoffen versorgen und ein ausgewogenes Verhältnis von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen bieten. Gifte und Genussmittel sollten so gut wie möglich vermieden werden. Der Darm, die Leber und die Nieren sollten ausreichend unterstützt werden, um die Grundregulation des Körpers aufrecht erhalten zu können. Das alles zusammen mit einer ausgewogenen Work-Life-Balance inkl. Bewegungsprogramm versetzen den Körper in die Lage, vielen Krankheiten mit den eigenen Ressourcen trotzen zu können. 

Stress

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Was ist Stress? 

Stress wird als eine erhöhte körperliche und seelische Belastung definiert, die bestimmte Reaktionen hervorruft und zu Schädigungen der Gesundheit führen kann. Wir alle sind ständigem Stress ausgesetzt, meist in Form von beruflichen, familiären oder auch psychischen Belastungen. Die Welt wird immer schneller, lauter und drängender, wodurch Ruhepausen schwieriger werden. Wichtig ist, dass sowohl negativer als auch positiver Stress zu Stressreaktionen im Körper führt. 

Was passiert im Körper bei Stress? 

Bei Stress wird im Körper eine Reihe von Hormonen freigesetzt. Stress ist für unseren Körper ein Zeichen, dass er sich zur Flucht oder zum Angriff bereit machen muss – und das macht er dann auch. Das Stresshormon Cortisol sorgt dafür, dass der Blutzuckerspiegel ansteigt, um Energiereserven zu mobilisieren. Die Hormone Adrenalin und Noradrenalin sorgen dafür, dass der Blutdruck steigt und für den Moment unwichtige Funktionen wie Verdauung oder Fortpflanzung unterdrückt werden. 

Welche Auswirkungen kann Stress haben? 

Diese Reaktionen sind der Grund, warum Dauerstress zu erhöhtem Blutdruck und Herz-Kreislauf Problemen, Diabetes, Unfruchtbarkeit, Verdauungsproblemen und vielem mehr führen kann. Psychische Symptome wie Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme und eine ständige Anspannung sind oft erste Hinweise auf zu viel Stress. Ein weiterer Faktor ist, dass Stress ständige Arbeit für den Körper bedeutet, was wichtige Nährstoffe und Ressourcen verbraucht.

Zivilisationskrankheiten

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Was sind Zivilisationskrankheiten? 

Zivilisationskrankheiten sind Erkrankungen, die zu einem großen Teil auf Grund der Lebensweise in unseren heutigen Industrienationen entstehen. Zu diesen Lebensgewohnheiten gehören z.B. unausgewogene Ernährung sowie Fertignahrung, zu wenig Bewegung an der frischen Luft, erhöhter Konsum von Genussmitteln und hohe Schadstoffbelastungen durch eine hoch technisierte Gesellschaft. 

Welche Krankheiten gehören zu den Zivilisationskrankheiten? 

Zu den Zivilisationskrankheiten gehören Herz- und Kreislauferkrankungen, Diabetes mellitus Typ 2, Allergien, Übergewicht, Krebs, Karies, Psychische Erkrankungen wie Depressionen, Stoffwechselstörungen, Bluthochdruck, Gicht und viele mehr. All diese Krankheiten haben in der Häufigkeit in den letzten Jahrzehnten massiv zugenommen. In vielen Fällen lassen sich diese Krankheiten auf eine schlechte Grundregulation zurückführen. 

Welche Ursachen haben Zivilisationskrankheiten? 

Die Ursachen von Zivilisationskrankheiten können sehr vielfältig sein. Die großen Ursachen lassen sich aber relativ einfach auf die Begriffe Bewegungsmangel und Überernährung zurückführen. Wir Menschen leben heute anders, als es unserer Physiologie entsprechen würde. Im Gegensatz zu unseren Vorfahren müssen wir nicht mehr kilometerweit laufen, um an Nahrung zu kommen, sondern können unser Essen bequem sitzend beim nächsten Imbiss bestellen. Für diese Lebensweise ist unser Körper auf Dauer nicht ausgelegt. 

Depression

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Was ist eine Depression? 

Eine Depression ist eine schwere seelische Erkrankung, bei der die Betroffenen sich niedergeschlagen, antriebslos und erschöpft fühlen. Eine depressive Verstimmung kann jederzeit auftreten, manchmal ganz plötzlich und mal schleichend. Von einer Depression spricht man, wenn dieser Zustand längerfristig auftritt und sich nicht von alleine bessert. 

Welche Symptome kann eine Depression haben? 

Das Grundsymptom einer Depression ist ein Stimmungstief, aus dem man einfach nicht mehr herauskommt. Die Patienten fühlen sich traurig, wertlos, lustlos und nichts kann sie aufheitern oder berühren. Dieser Zustand wird als so bedrückend empfunden, dass die Betroffenen es kaum mehr aushalten. Weitere Symptome sind Unkonzentriertheit, Kraftlosigkeit und Appetitverlust. Typisch ist auch eine ständige Müdigkeit gepaart mit Schlafstörungen. 

Welche Ursachen haben Depressionen? 

Die Ursachen von Depressionen können sehr vielfältig sein und sind nicht immer psychisch bedingt. Fehlfunktionen der Schilddrüse, der Nebennieren oder des Hormonhaushalts können z.B. zu Depressionen führen. Auch ein Vitaminmangel oder die Einnahme von bestimmten Medikamenten können Depressionen mit sich bringen. Die Einflüsse von Schadstoffen und Umweltgiften auf die Psyche darf auch nicht unterschätzt werden. All diese Faktoren sollten geprüft werden, um gemeinsam mit einer Psychotherapie im besten Fall auf die Einnahme von lebenslangen Medikamenten verzichten zu können. 

Kinderwunsch

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Wann spricht man von einem Kinderwunsch? 

Der Kinderwunsch beginnt in dem Moment, in dem ein Paar anfängt, ausführlicher über ein Baby nachzudenken. Bereits in dieser Phase ist eine gesunde Lebensweise wichtig, um den Körper optimal auf eine spätere Zeugung oder Schwangerschaft vorzubereiten. Sobald die Entscheidung fürs Baby gefallen ist, beginnt der spannende Teil – doch immer mehr Paare haben zunehmend Probleme, auf natürlichem Weg schwanger zu werden. 

Ab wann ist eine Kinderwunschbehandlung sinnvoll? 

Die Vorbereitung sollte für beide Partner bereits vor der Zeugung beginnen, mit einer gesunden Ernährung und dem Verzicht auf Genussmittel. Es gibt auch Vitamine und Nährstoffe, die gerade zu Beginn der Schwangerschaft sinnvoll sind, also am besten schon vor Beginn eingenommen werden sollten. Wenn sich die Schwangerschaft nicht einstellt, sollte spätestens, wenn man das Gefühl hat, dass etwas nicht stimmt, eine Untersuchung und Behandlung erfolgen. 

Wodurch entstehen Fruchtbarkeitsprobleme? 

Unfruchtbarkeit kann viele Ursachen haben. Aus naturheilkundlicher Sicht sind schädliche Einflüsse einer ungesunden Ernährung sowie Vitalstoffmängel bei der Frau und beim Mann relativ häufig. Auch der Säure Basen Haushalt und die Entgiftungsleistung können sich negativ auf die Fruchtbarkeit auswirken. Immer mehr Menschen leiden unter einem nicht ausgeglichenen Hormonhaushalt, was eine Schwangerschaft ebenfalls erschwert

Nahrungsergänzungsmittel

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Was sind Nahrungsergänzungsmittel? 

Nahrungsergänzungsmittel sind Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren, Fettsäuren oder andere Nahrungsbestandteile in konzentrierter Form. Sie können zusätzlich zur normalen Ernährung eingenommen werden. Die Fachrichtung, die sich mit der Notwendigkeit von Nahrungsergänzungsmitteln beschäftigt, heißt Orthomolekulare Medizin. 

Sind Nahrungsergänzungsmittel notwendig? 

Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln kann notwendig werden, wenn bei bestimmten Nährstoffen ein Mangel besteht. Ein Nährstoffmangel kann nur sehr schwer nur über die Ernährung wieder ausgeglichen werden. Es muss nicht nur der tägliche Bedarf gestillt werden, sondern auch die Speicherorgane sollten wieder aufgefüllt werden. Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sollte aber immer genau an den persönlichen Bedarf angepasst werden, um Überdosierungen und Fehlinvestitionen zu vermeiden. 

Wodurch entsteht ein Nährstoffmangel? 

Ein Nährstoffmangel kann viele Ursachen haben. Eine ungenügende Zufuhr mit der Nahrung ist genauso häufig, wie Aufnahmestörungen im Darm. Auch ein erhöhter Nährstoffverbrauch durch große Belastungen ist sehr häufig. Magnesium wird z.B. bei Stress sehr schnell verbraucht, Vitamin C bei Erkältungen und Raucher leiden oft unter einem Zinkmangel. Einige Nährstoffe können bei einem Mangel andere Nährstoffe blockieren, was dann zu einem Teufelskreis werden kann. 

Schilddrüse

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Was macht eigentlich die Schilddrüse?

Die Schilddrüse ist ein kleines Organ mit einem riesigen Wirkspektrum. Sie produziert Hormone, die den Stoffwechsel jeder einzelnen Zelle im Körper sowie dessen Energiebedarf kontrollieren. Die Schilddrüse ist beteiligt am Wärmehaushalt, an der Herzfrequenz, an der Atemfunktion, an der Darmfunktion, am Wachstum, und an vielem mehr.

Was sind Schilddrüsenerkrankungen?

Da die Schilddrüse so wichtige Hormone produziert, gehen Störungen meist mit deutlichen Auswirkungen auf das Wohlbefinden der Betroffenen einher. Es gibt die Schilddrüsenunterfunktion, bei der zu wenig Hormone produziert werden, sowie die Schilddrüsenüberfunktion, bei der zu viele Hormone produziert werden. Daneben gibt es aber auch chronische Entzündungen der Schilddrüse sowie mehrere Autoimmunerkrankungen, die sowohl zu einer Unterfunktion oder Überfunktion, als auch zu einem ständigen Wechsel der Schilddrüsenfunktion führen können. 

Was sind die Ursachen einer Störung der Schilddrüsenfunktion?

Die Ursachen einer Schilddrüsenerkrankung können sehr vielfältig sein. In der Naturheilkunde sind mehrere Faktoren bekannt, die das Entstehen einer Schilddrüsenerkrankung begünstigen können. Dazu gehören z.B. ein unausgeglichener Säure Basen Haushalt, eine Unterversorgung der für die Schilddrüse wichtigen Vitamine und Nährstoffe, oder auch eine entzündungsfördernde Ernährungsweise. Auch psychische Belastungen und Stress können zu einer Fehlfunktion der Schilddrüse führen. 

Darmflora

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Was macht eigentlich der Darm?

Der Darm ist ein sehr langer Muskelschlauch, in dem Nahrungsmittel verdaut und Nährstoffe aufgenommen, und sogar Hormone produziert werden. Inzwischen dürfte bekannt sein, dass sich der Großteil unseres Immunsystems im Darm befindet. In unserer Darmflora befinden sich bis zu 100 Billionen Mikroorganismen, die das innere Milieu des Darms bestimmen. Die Darmflora kann außerdem unsere Stimmung und unsere Emotionen beeinflussen.

Was ist eine gestörte Darmflora?

Die Darmflora wird täglich von vielen verschiedenen Faktoren bedroht. Ungesunde Ernährung, Alkohol, Drogen, Medikamente, Antibiotika oder auch psychischer Stress können die Darmflora aus dem Gleichgewicht bringen oder sogar teilweise zerstören. Wenn das Milieu im Darm nicht stimmt, können sich schädliche Bakterien, Pilze, Viren oder Parasiten viel leichter vermehren. Wird dadurch noch die Darmschleimhaut angegriffen, können diese Mikroorganismen sich schnell im ganzen Körper ausbreiten. 

Was passiert bei einer Darmsanierung?

Die Ziele einer Darmsanierung bestehen darin, die Darmschleimhaut zu regenerieren und Entzündungsprozesse abzubauen. Schädliche Bakterien und Pilze sowie deren Abbauprodukte sollen beseitigt werden, um im Anschluss die gesunden Darmbakterien wieder zu unterstützen. Durch eine Sanierung des pH-Werts soll das natürliche Milieu im Darm wieder hergestellt werden, um den Darm vor weiteren äußeren Einflüssen zu schützen.

Immunsystem

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Was ist das Immunsystem?

Das Immunsystem oder auch Abwehrsystem ist der Schutzpanzer des Körper. Das Immunsystem schützt uns sowohl vor Viren, Bakterien und Parasiten, als auch vor Pilzen, Giften und allen anderen Fremdstoffen. Das Immunsystem arbeitet den ganzen Tag, es kämpft gegen Erreger und lernt, mit neuen Fremdstoffen umzugehen. 

Wann spricht man von einer Immunschwäche?

Eine Immunschwäche bedeutet, dass das Immunsystem entweder geschwächt ist und nicht vernünftig arbeiten kann, oder komplett überlastet ist und von der Flut der Arbeit geradezu überrollt wird. Eine Immunschwäche kann sich in häufigen Infekten, Allergien oder Müdigkeit und Konzentrationsstörungen zeigen. Damit das nicht passiert, sollten wir das Immunsystem unterstützen und nicht durch ungesunde Ernährung oder zu viel Stress noch zusätzlich belasten. 

Was sind die Ursachen einer Immunschwäche?

Das Immunsystem hat seinen Sitz zum größten Teil im Darm und ist somit sehr anfällig für schlechte Ernährung, eine angeschlagene Darmschleimhaut oder ein schlechtes Milieu. Das ist auch der Grund, warum bei einer Immunschwäche oft eine Darmsanierung empfohlen wird. Eine Immunschwäche kann aber auch vielfältige andere Gründe haben, zum Beispiel Vitamin- und Nährstoffmängel, Störungen im Lymphsystem oder auch psychische Ursachen.  

Säure-Basen-Haushalt

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Was versteht man unter dem Säure-Basen-Haushalt?

Der Säure-Basen-Haushalt ist der pH Wert des Körpers. Jede Körperzelle und jedes Organ hat ein pH-Optimum, in dem sie am besten funktioniert. Der Magen sollte sauer sein, damit Nahrungsbestandteile gut aufgespalten werden können und Fremdstoffe nicht überleben können. Das Blut dagegen sollte leicht basisch sein.

Was ist eine Übersäuerung?

In der heutigen Zeit kann davon ausgegangen werden, dass die meisten Menschen übersäuert sind. Das bedeutet, dass der pH-Wert in den meisten Organen niedriger ist, als er sein sollte. Das Problem bei einer Übersäuerung ist, dass die Zellen und Organe mit einem zu niedrigen pH-Wert nicht optimal regulieren können und mitunter sogar in ihrer Funktion eingeschränkt sind. Der Körper kämpf jeden Tag gegen die Säure und hat somit keine Energie mehr, sich um die normale Grundregulation oder Regeneration zu kümmern.

Was sind die Gründe für eine Übersäuerung?

Stress wirkt genauso säurebildend wie tierische Produkte, Weißmehlprodukte oder Fertiggerichte. Auch Umweltgifte, Medikamente und Autoabgase haben eine übersäuernde Wirkung. Für eine vernünftige Entsäuerungsleistung des Körpers müssen außerdem die ausscheidenden Organe wie z.B. die Nieren optimal funktionieren. Das sind die Gründe, warum eine basenüberschüssige Ernährung allein meist nicht ausreicht, um eine vollständige und langfristige Entsäuerung des Körpers zu erreichen.   

Entgiftung

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Was sind Gifte?

Es gibt viele Arten von Giften, die sich in unserem Körper ansammeln können: Umweltgifte, Stoffwechselabbauprodukte, Arzneimittelrückstände, Gifte die von Pilzen, Bakterien oder Viren hergestellt werden oder auch Nahrungsmittelzusätze. Unser Körper ist täglich einer Flut von Giften ausgesetzt, die abgebaut und ausgeschieden werden sollten. 

Was passiert bei einer hohen Giftbelastung?

Eine hohe Giftbelastung im Körper kann zu vielen chronischen Beschwerden oder auch Krankheiten führen. Die Symptome sind dabei oft unspezifisch, wie z.B. Kopfschmerzen, ständige Müdigkeit, Konzentrationsstörungen oder auch eine erhöhte Infektanfälligkeit. Auch bei Hautproblemen kann eine nicht ausreichende Entgiftung eine Ursache sein, da der Körper in diesem Fall versucht, die überschüssigen Gifte über die Haut auszuscheiden. 

Wann ist eine Entgiftung sinnvoll?

Eine Entgiftung ist vor allem bei chronischen Erkrankungen sinnvoll. Doch auch zur Vorbeugung von Krankheiten kann es sinnvoll sein, den Körper frühzeitig zu entlasten, lange bevor angestaute Gifte zu Beschwerden führen können. Bei einer gezielten Entgiftung werden die Organe, die normalerweise für den natürlichen Abtransport der Gifte aus dem Körper zuständig sind, unterstützt. So können nicht nur angesammelte Gifte entfernt, sondern eine langfristige Verbesserung der Entgiftungsleistung  und somit der Regulationsfähigkeit erzielt werden.